Welche Fragen über Ihr Unternehmen gestellt werden
Ein Projektleiter sucht einen Lohnfertiger für Blechteile, eine Personalabteilung einen IT-Dienstleister für die Umstellung auf neue Software, eine Hausverwaltung eine Firma für die Wartung ihrer Aufzüge. Wer seine Frage direkt einem KI-Assistenten stellt, statt zehn Suchergebnisse zu öffnen, bekommt eine Handvoll Namen mit kurzer Begründung zurück. Ein Anbieter, der in dieser Auswahl fehlt, wird für die Anfrage gar nicht erst geprüft.
Für einen Wirtschaftsstandort mit vielen spezialisierten Anbietern ist das eine eigene Aufgabe. Für Unternehmen aus der Region zählen dabei drei Arten von Fragen:
- Fragen nach einem Anbieter mit Ortsbezug. „Welcher Logistikdienstleister in Mittelfranken lagert Gefahrgut?” oder „Wer repariert Hydraulikpressen im Raum Fürth?” Hier entscheidet, ob das System Ihr Unternehmen überhaupt mit Leistung und Region verknüpft.
- Fragen nach Ihrem Namen. Ein Interessent hat Ihren Firmennamen in einer Ausschreibung gelesen und fragt nach. Stimmen dann Gründungsjahr, Standort oder Produktpalette in der Antwort nicht, ist der erste Eindruck verdorben, bevor jemand Ihre Website öffnet.
- Fachfragen ohne Anbieterbezug. „Welches Verfahren eignet sich für das Entgraten von Aluminium-Druckguss?” Wer diese Frage auf der eigenen Website gut beantwortet, hat eine Chance, als Quelle verlinkt zu werden.
Je nach Branche verschiebt sich das Gewicht. In Industrie und Maschinenbau ist eine Produktlinie mitunter bekannter als der Hersteller dahinter; ein Assistent nennt dann das Produkt, aber nicht Ihr Unternehmen. Eine Seite, die Marke und Firma ausdrücklich verbindet, hilft bei der Zuordnung. Für Handel und Logistik zählt, ob ein System Ihr Liefergebiet kennt, etwa ob Sie von Ihrem Lager aus auch Erlangen und Fürth bedienen. Fragen an Anbieter aus IT und Dienstleistungen nennen oft gleich die Software, um die es geht, etwa „Wer richtet DATEV-Arbeitsplätze für Kanzleien im Raum Erlangen ein?”; ein Assistent kann Sie damit nur verbinden, wenn die betreuten Produkte namentlich auf Ihrer Website stehen. Am Messe- und Kongressstandort kann ein Assistent Angaben aus verschiedenen Jahren vermischen; Seiten mit Datum und Stand beugen dem vor. Im Handwerk gehen GEO und lokales SEO ineinander über: Bei Fragen wie „Welcher Dachdecker in Zirndorf repariert Sturmschäden kurzfristig?” stützen sich KI-Dienste häufig auf Kartendienste.
Schon bei der klassischen Google-Suche nach „GEO Agentur Nürnberg” stehen zwischen den Anbietern auch Branchenverzeichnisse und Ranglisten weit vorn. Ob ein KI-Assistent für eine Anbieterfrage ebenfalls auf solche Sammelseiten zurückgreift, zeigt die Messung. Ihre Angaben in Verzeichnissen gehören deshalb zur Arbeit dazu, nicht nur die eigene Website.
Was wir für Ihre Nennung in KI-Antworten tun
Ausgangslage messen
Am Anfang steht ein Katalog von Fragen, die Ihre Kunden tatsächlich stellen. Wir formulieren ihn mit Ihnen, aus Vertriebsgesprächen, Anfragen per E-Mail und den Suchbegriffen, für die Ihre Seite heute schon Impressionen hat. Diese Fragen stellen wir ChatGPT, Gemini und Perplexity und halten fest, ob und wie oft Sie genannt werden und welche Anbieter stattdessen auftauchen. Die kostenlose erste Analyse ist bewusst kurz: Sie wertet die KI-Suche für 10 Fragen samt Nennungen aus, dazu den Stand Ihrer Rankings, bis zu 25 Keywords, einen Vergleich mit 3 Mitbewerbern und Ihr lokales SEO.
Inhalte, die eine Frage in wenigen Sätzen beantworten
Eine Passage, die für sich allein verständlich ist, lässt sich von einem Sprachmodell leichter als Antwort übernehmen. Wir überarbeiten Leistungsseiten so, dass die Kernaussage im ersten Absatz steht, mit Zahlen, Normen oder Verfahren, die Sie belegen können. Dazu kommen Antworten auf häufige Kundenfragen, die als eigener Abschnitt mit klarer Überschrift stehen. Wissen aus Datenblättern und Präsentationen holen wir auf eigene HTML-Seiten, damit es nicht in einem PDF verschwindet.
Strukturierte Daten und maschinenlesbare Fassungen
Mit Schema.org-Auszeichnungen beschreiben wir Ihr Unternehmen, Ihre Leistungen und Ihre FAQ in einer Form, die Maschinen ohne Interpretation lesen. Eine llms.txt im Wurzelverzeichnis listet die wichtigsten Seiten mit Kurzbeschreibung. Ob ein KI-System die Datei auswertet, entscheidet sein Betreiber; weil der Aufwand gering ist, gehört sie trotzdem dazu. Auf Wunsch bekommt jede Seite zusätzlich eine Markdown-Fassung ohne Navigation und Gestaltung. Wie das aussieht, zeigt diese Website: Unter e-companion.de/llms.txt liegt die Übersicht, und Seiten wie diese sind zusätzlich als Markdown abrufbar, etwa unter e-companion.de/geo-agentur-nuernberg/index.md.
Zugang für KI-Crawler prüfen
Bevor Inhalte überarbeitet werden, klären wir, ob die Systeme Ihre Seiten überhaupt abrufen dürfen und lesen können. Die robots.txt teilt Crawlern mit, welche Bereiche sie abrufen sollen. Damit Ihre Seiten in den Suchantworten von ChatGPT und Perplexity erscheinen können, sollten OAI-SearchBot und PerplexityBot zugelassen sein. Manche Websites sperren diese Crawler, in der robots.txt oder über eine Bot-Einstellung beim Hoster oder CDN, ohne dass jemand im Unternehmen davon weiß. Ebenso prüfen wir, ob Texte bereits im ausgelieferten HTML stehen oder erst per JavaScript nachgeladen werden, denn nachgeladene Inhalte sind für Crawler schwerer zu erfassen.
Firmendaten außerhalb der Website angleichen
Name, Anschrift, Telefonnummer und Leistungsbeschreibung sollten im Google-Unternehmensprofil, in Branchenverzeichnissen, in Mitgliederverzeichnissen von Kammern und Verbänden und in Ihren Social-Media-Profilen übereinstimmen. Widersprüche können dazu führen, dass ein System Sie mit einem anderen Betrieb verwechselt oder Angaben zusammenmischt. Wir prüfen die relevanten Einträge, korrigieren, was wir mit Ihren Zugängen ändern können, und liefern Ihnen eine Liste für den Rest.
Fachartikel für die Fragen ohne Anbieterbezug
Für Fachfragen entstehen Artikel, die ein Problem Ihrer Kunden vollständig beantworten. Sie stärken zugleich Ihre Position in der normalen Google-Suche. Technische Artikel entstehen im Austausch mit Ihren Fachleuten, denn ein Text ohne echte Fachkenntnis wird weder von Menschen noch von Maschinen als Quelle ernst genommen.
Ein Beispiel, wie der Fragenkatalog wirkt
Angenommen, ein Hersteller von Förderanlagen aus dem Nürnberger Süden möchte wissen, wie KI-Assistenten über ihn sprechen. Der Fragenkatalog könnte drei Gruppen enthalten: Anbieterfragen wie „Wer baut Rollenförderer für Lager in Bayern?”, Namensfragen zum eigenen Unternehmen und Fachfragen wie „Wann lohnt sich ein Gurtförderer statt eines Rollenförderers?”.
Denkbar wäre dann ein gemischtes Bild. Bei der Namensfrage nennt ein System einen alten Standort, weil ein Verzeichniseintrag nie aktualisiert wurde. Bei den Anbieterfragen tauchen Wettbewerber auf, deren Websites jede Baureihe auf einer eigenen Seite erklären. Bei den Fachfragen nennt die Antwort nur Branchenportale, aber keinen Hersteller.
Aus einem solchen Bild ergibt sich die Reihenfolge der Arbeit: zuerst die falschen Firmendaten korrigieren, dann die Baureihen auf eigene, gut gegliederte Seiten bringen, danach Fachartikel zu den Fragen schreiben, bei denen bisher kein Hersteller genannt wird. Nach jeder Etappe stellen wir denselben Katalog erneut und vergleichen.
Was wir nicht versprechen
Welche Quellen ein Sprachmodell heranzieht und welche Namen es nennt, entscheiden OpenAI, Google, Perplexity und die anderen Betreiber. Niemand kann eine Nennung garantieren, und Antworten auf dieselbe Frage fallen von Tag zu Tag unterschiedlich aus. Deshalb arbeiten wir mit Wiederholungsmessungen über den gesamten Fragenkatalog statt mit einzelnen Bildschirmfotos. Sie sehen, bei wie vielen Fragen Sie genannt werden und ob sich der Anteil verändert.
Der Start: Fragenkatalog und Zugänge
Für die laufende Messung brauchen wir drei Dinge von Ihnen.
Typische Kundenfragen. Ein Gespräch mit jemandem aus dem Vertrieb liefert die Fragen, die in keiner Keyword-Liste stehen. Welche Fragen kommen am Telefon, welche Missverständnisse über Ihr Angebot tauchen immer wieder auf, bei welchen Ausschreibungen verlieren Sie gegen wen?
Zugänge. Google Search Console, Analytics und das Google-Unternehmensprofil, außerdem Logins für die wichtigsten Verzeichnisse, soweit vorhanden.
Freigaben. Klären Sie vorab, wer Texte fachlich prüft und wer Änderungen an der Website freigibt. Liegt Ihre Seite bei einer anderen Agentur, bekommen Sie von uns eine genaue Umsetzungsanleitung für strukturierte Daten und llms.txt.
Was GEO kostet
GEO kalkulieren wir zusammen mit SEO und KI-SEO individuell, die Preise gibt es auf Anfrage. Analyse, Programmierung und Texte werden unterschiedlich abgerechnet, deshalb steht auf der Website kein einheitlicher Stundensatz. Die erste Analyse ist kostenlos und bewusst kurz gehalten. Auf ihrer Grundlage legen wir einen festen Monatsumfang fest, den Sie vor dem Start kennen, auf Wunsch als Festpreisangebot.
Den Aufwand bestimmen vor allem:
- Die Zahl der Fragen und Systeme, die regelmäßig gemessen werden.
- Der technische Zustand der Website. Fehlen strukturierte Daten oder sind Inhalte nur per JavaScript lesbar, kommt eine einmalige Überarbeitung hinzu.
- Die Menge an Wissen in PDFs und Präsentationen, die erst auf Webseiten gebracht werden muss.
- Die Zahl der Verzeichniseinträge und Standorte, deren Angaben angeglichen werden.
Bauen wir Ihre Website neu, ist bei Digital Präsenz (990 €) die SEO-Grundoptimierung und bei Digital Wachstum (1.890 €) die erweiterte Optimierung im Preis enthalten; Schema-Auszeichnungen und llms.txt, die darüber hinausgehen, weist das Angebot gesondert aus. Die laufende GEO-Arbeit kommt danach als eigener Auftrag dazu.
ecompanion.io: das Werkzeug, mit dem wir messen. Unsere eigene Software-Suite enthält mit ecompanion.SEO ein Dashboard für Rankings, Keyword-Recherche und AI-Visibility. Das Modul erfasst, wie oft ChatGPT, Gemini oder Perplexity eine Marke erwähnt, samt zugehörigem Suchvolumen. Rankingdaten liefern die Google Search Console und DataForSEO in laufenden Syncs. Ihr PDF-Bericht kommt aus demselben System, mit dem wir arbeiten.
gewerbefinanzprofis.de: Inhalte als Grundlage. Für die Landingpage zu gewerblicher Finanzierung entstehen jeden Monat Fachartikel zu relevanten Suchbegriffen. Bereits nach kurzer Zeit sind Top-10-Rankings messbar, auch dort, wo große Finanzinstitute um dieselben Begriffe konkurrieren. Ein monatliches Reporting begleitet das Projekt. Für GEO ist das die Vorarbeit: Seiten, die zu einer Frage gut gefunden werden, stehen auch KI-Diensten mit Websuche zur Verfügung.
rechnerportal.net: Struktur, die Maschinen lesen. Die Plattform ist headless mit Astro gebaut und liefert 45 interaktive Rechner in sechs Kategorien über ein statisch ausgeliefertes Frontend aus. Eine Pipeline veröffentlicht täglich um 10:00 Uhr neue Nachrichtenartikel ohne manuellen Eingriff direkt ins Repository. Diese Kombination aus statisch ausgelieferten Seiten und klar abgegrenzten Themen ist die technische Basis, die wir auch für Firmenwebsites anstreben.
Die vollständige Liste finden Sie unter Referenzen.
Aus Oberasbach für Unternehmen in der Metropolregion
Unser Sitz ist Oberasbach im Landkreis Fürth, von dort sind es nach Nürnberg 10 km. Den Auftakt, bei dem wir mit Vertrieb und Marketing den Fragenkatalog aufstellen, halten wir gern bei Ihnen vor Ort. Danach läuft die Abstimmung meist per Video, mit einem festen Termin zur Besprechung der Messwerte.
Inhaber Maik Boche bespricht mit Ihnen die Messwerte und setzt Schema-Auszeichnungen und llms.txt auf Websites, die wir betreuen, selbst um; zwischen Auswertung und Änderung liegt deshalb kein Briefing an Dritte.
Im Bereich Growth bündeln wir GEO mit SEO, Analytics und Content. Was hinter dem Begriff steckt, erklären die Seiten GEO-SEO und GEO-Methodik, wie KI die Suchmaschinenoptimierung verändert, steht unter KI-SEO. Für die klassische Google-Suche in der Region ist SEO Nürnberg der passende Einstieg. Wenn Sie wissen wollen, was KI-Assistenten heute über Ihr Unternehmen sagen, erreichen Sie uns per Kontaktformular und telefonisch unter 0173 516 1038.