Für wen GEO passt
Den größten Hebel hat Generative Engine Optimization bei Angeboten, über die sich Kunden vor dem ersten Kontakt gründlich informieren. Wer Produkte oder Leistungen erklären muss, wird heute auch in Gesprächen mit Sprachmodellen verglichen, empfohlen oder ausgelassen.
- Hersteller und Zulieferer im B2B. Technische Einkäufer lassen sich Verfahren, Werkstoffe und Anbieter erklären. Wer Datenblätter, Normen und Einsatzgrenzen auf eigenen Seiten offenlegt, liefert genau das Material, das ein Modell für eine fundierte Antwort braucht.
- Onlineshops mit Beratungsbedarf. Bei Fragen wie „Welche Matratze bei Rückenschmerzen?” oder „Welcher Akku-Rasenmäher für einen großen Garten?” formulieren KI-Assistenten Kaufempfehlungen. Ratgeber, Vergleichstabellen und vollständige Produktdaten entscheiden mit, welche Shops dabei als Quelle dienen.
- Software und SaaS. Wer nach einer Lösung für ein Problem fragt, bekommt oft eine Liste von Tools mit Vor- und Nachteilen. Ihre Funktionsbeschreibung, Preise und Integrationen sollten dafür eindeutig und aktuell zugänglich sein.
- Spezialisierte Dienstleister. Beratungen, Ingenieurbüros und Agenturen werden nach Fachgebiet und Branche empfohlen. Hier zählt, dass Ihre Spezialisierung auf Website, Profilen und in Verzeichnissen gleichlautend beschrieben ist.
- Portale und Verzeichnisse. Plattformen, die selbst Firmen, Produkte oder Orte sammeln, sind für KI-Systeme eine naheliegende Quelle, wenn ihre Einträge sauber strukturiert sind.
Weniger dringend ist GEO, solange eine Website von Google noch gar nicht vollständig erfasst wird. Dann ist klassische Suchmaschinenoptimierung der erste Schritt. Für Betriebe, die ausschließlich Laufkundschaft vor Ort bedienen, bringt ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil meist mehr als eine umfassende GEO-Strategie.
Zwei Wege, auf denen eine KI-Antwort entsteht
Wer GEO plant, muss unterscheiden, woher ein System sein Wissen nimmt.
Trainiertes Modellwissen. Ein Sprachmodell hat beim Training große Textmengen verarbeitet. Fragt man es ohne Websuche nach einem Unternehmen, antwortet es aus diesem Wissen. Was dort über Sie steht, hängt davon ab, wie häufig und wie einheitlich Ihr Unternehmen vor dem Trainingsstichtag im Netz beschrieben wurde. Kurzfristig lässt sich daran nichts ändern.
Abruf zur Laufzeit. ChatGPT mit Websuche, Perplexity und die KI-Übersichten von Google holen sich für eine Frage aktuelle Seiten, fassen sie zusammen und verlinken die Quellen. Hier wirken Änderungen an Ihrer Website deutlich schneller, vorausgesetzt, die Seiten sind auffindbar und lesbar.
Die meisten Maßnahmen zahlen auf beide Wege ein. Für die Messung ist die Trennung trotzdem wichtig, weil sie erklärt, warum sich eine Antwort ändert oder eben nicht.
Leistungen im Detail
Messung mit festem Fragenkatalog
Wir stellen einen Katalog aus vier Fragetypen zusammen: Kategoriefragen („Welche Anbieter gibt es für …?”), Vergleichsfragen („X oder Y für …?”), Markenfragen zu Ihrem Namen und Problemfragen ohne Anbieterbezug. Jede Frage läuft wiederholt durch mehrere Systeme, weil einzelne Antworten schwanken. Ausgewertet wird, in wie vielen Antworten Ihr Unternehmen genannt wird und wie sich dieser Anteil zwischen den Messungen verändert. Dazu kommt das Suchvolumen, das zu den gemessenen Themen anfällt, damit Sie sehen, welche Fragen für Ihr Geschäft Gewicht haben.
Inhalte mit Antwortcharakter
Eine Seite, aus der ein Modell zitieren soll, braucht prägnante Aussagen an sichtbarer Stelle. Wir bauen Leistungs- und Produktseiten so um, dass jeder Abschnitt eine konkrete Frage beantwortet: die Definition zuerst, danach Bedingungen, Zahlen mit Einheiten und Grenzen des Angebots. Vergleiche stehen als Tabelle, nicht als Fließtext. Häufige Kundenfragen erhalten einen eigenen Block, der zugleich als FAQPage ausgezeichnet wird.
Entitätenpflege
Für ein Sprachmodell ist Ihr Unternehmen eine Entität mit Eigenschaften: Name, Sitz, Branche, Produkte, Gründer. Je einheitlicher diese Eigenschaften im Netz auftauchen, desto sicherer die Zuordnung. Wir gleichen Ihre Website, Ihr Google-Unternehmensprofil, Branchen- und Herstellerverzeichnisse, Profile in sozialen Netzwerken und Ihre Einträge auf Partnerseiten ab. Über das sameAs-Feld in den strukturierten Daten verknüpfen wir diese Profile ausdrücklich mit Ihrer Website. Gekaufte Linkpakete setzen wir dabei nicht ein.
Redaktion mit Prüfschritt
Fehlen Inhalte zu wichtigen Fragen, schreiben wir sie, gemeinsam mit Ihren Fachleuten. Bei größeren Mengen kann ein KI-gestützter Workflow Entwürfe liefern. Kein Text geht dabei ungeprüft online: Jeder Entwurf durchläuft einen Prüfschritt, bevor er veröffentlicht wird.
Technik und Architektur
Ein guter Text nützt wenig, wenn ein Crawler ihn nicht zu sehen bekommt. Deshalb prüfen und bauen wir die technische Schicht selbst.
HTML zuerst. Inhalte sollten im ausgelieferten HTML stehen, nicht erst durch JavaScript im Browser entstehen. Statisch erzeugte Seiten, etwa mit Astro, erfüllen das von Haus aus. Bei bestehenden Systemen prüfen wir, welche Bereiche nur clientseitig gerendert werden.
Crawler-Zugang. In der robots.txt lässt sich getrennt steuern, ob Crawler für das Training von Modellen und Crawler für die Suche zugreifen dürfen. OpenAI unterscheidet etwa zwischen GPTBot und OAI-SearchBot, Google bietet mit Google-Extended eine eigene Steuerung für die Nutzung in seinen KI-Modellen. Google-Extended ist dabei kein eigener Crawler, sondern ein Token in der robots.txt; es betrifft das Training und die Nutzung in Gemini, nicht die KI-Übersichten in der Google-Suche, die am normalen Googlebot hängen. Welche Kombination sinnvoll ist, entscheiden Sie mit uns bewusst, statt sie dem Zufall einer alten Konfiguration zu überlassen.
Strukturierte Daten. Schema.org-Typen wie Organization, LocalBusiness, Service, Product, FAQPage und BreadcrumbList beschreiben, wer Sie sind und was eine Seite enthält. Wir hinterlegen sie als JSON-LD und halten sie mit dem sichtbaren Text übereinstimmend.
llms.txt und Markdown-Fassungen. Die llms.txt ist ein vorgeschlagenes Format: eine Markdown-Datei im Wurzelverzeichnis, die Sprachmodellen die wichtigsten Seiten mit Kurzbeschreibung nennt. Ob und wie ein System sie auswertet, legt dessen Betreiber fest. Der Aufwand ist gering, deshalb gehört sie bei uns dazu. Ergänzend kann jede Seite als schlanke Markdown-Datei abrufbar sein, verknüpft über einen alternate-Link im Seitenkopf. e-companion.de arbeitet selbst so: Die llms.txt listet die Bereichs-, Regional- und Agenturseiten sowie die neuesten Blogartikel, jeweils mit dem Link zur Markdown-Fassung.
Strukturierter Content als Quelle. Wer viele Produkte, Standorte oder Fachartikel hat, profitiert von einem Inhaltsmodell, in dem jede Angabe einmal gepflegt und mehrfach ausgespielt wird. Unsere Plattform wook.studio arbeitet nach diesem Prinzip: Inhalte liegen als typisierte Collections vor und erscheinen als Website, Katalog, JSON oder Markdown. Über eine Schnittstelle mit MCP-Unterstützung können KI-Agenten sie direkt abfragen.
Ablauf: Messrhythmus statt Einmalaktion
Ein GEO-Mandat folgt einem festen Rhythmus. Die Nullmessung legt fest, bei welchen Fragen Sie heute vorkommen. Daraus leiten wir ab, welche Fragegruppe zuerst bearbeitet wird, etwa die, bei der Wettbewerber genannt werden, obwohl Sie das bessere Material hätten. Nach jeder Umsetzungsetappe folgt eine Wiederholungsmessung mit unverändertem Katalog, damit Veränderungen vergleichbar bleiben. Neue Fragen nehmen wir als eigene Gruppe auf, statt den bestehenden Katalog zu verwässern.
Jeder Bericht stellt zwei Dinge nebeneinander: die Nennungsquote je Fragegruppe und System im Vergleich zur letzten Messung und die Liste der umgesetzten Änderungen. So lässt sich jede Veränderung einer Maßnahme zuordnen oder eben nicht.
Wortwahl in Österreich und der Schweiz
Kunden in Österreich und der Schweiz formulieren ihre Fragen teils mit anderen Begriffen: In der Schweiz fragt man eher nach einer Offerte als nach einem Angebot. Wer dort verkauft, sollte die Begriffe seiner Kunden auch auf der Website verwenden und Angaben zu Lieferung und Service je Land eindeutig nennen. Diese Begriffe nehmen wir in den Fragenkatalog auf.
Was es kostet
Kostenlos ist die erste Analyse, und sie bleibt bewusst knapp. Enthalten sind der Stand Ihrer Rankings, die Bewertung von bis zu 25 Keywords, eine Gegenüberstellung mit 3 Wettbewerbern, das lokale SEO und eine Auswertung der KI-Suche für 10 Fragen mit Nennungen. Danach erhalten Sie ein Angebot für die laufende Arbeit. SEO, GEO und KI-SEO stehen in unserer Preisliste ohne festen Betrag, weil der Umfang stark schwankt. Einen pauschalen Stundensatz gibt es nicht; der Satz richtet sich nach der Tätigkeit. Für einen vereinbarten Umfang erstellen wir auf Wunsch ein Festpreisangebot.
Was den Preis treibt:
- Größe des Fragenkatalogs und Zahl der gemessenen Systeme
- Anteil der Inhalte, die neu geschrieben statt überarbeitet werden
- technische Altlasten wie clientseitiges Rendering oder fehlende Auszeichnungen
- Zahl der Sprachfassungen Ihrer Website, die überarbeitet werden
Referenzen
Farmers Happiness: Suchsichtbarkeit als Fundament. Für Farmers Happiness entstand eine Shopify-Seite, auf der jedes Element dem Verkauf dient: übersichtliche Produktdarstellung, kurze Ladezeiten, reibungsloser Checkout. Dazu kommt eine Strategie für SEO und Content: Dank gezielt verbesserter Texte und einer technisch sauberen Basis steht die Seite bei mehreren suchstarken Begriffen in den Top 10. Für GEO zählt genau diese Vorarbeit, denn eine Seite, die in der Suche weit oben steht, ist auch für Assistenten mit Live-Recherche leicht erreichbar.
ecompanion.io: Messung und Content-Produktion. Unsere Software-Suite ist im Eigenbetrieb produktiv. Das Modul ecompanion.SEO zeigt neben Rankings und Backlinks die AI-Visibility, also wie häufig Perplexity, Gemini und ChatGPT eine Marke nennen, samt Suchvolumen. Die Content Machine erzeugt Texte und Bilder, jeder Inhalt passiert ein Review-Gate, bevor er in Astro-, WordPress- oder Typo3-Websites erscheint, mit Audit-Spur für jeden KI-Lauf.
mid-centurydesigns.com: Themenseiten, die einzeln abrufbar sind. Die Marketing-Site ist eine statische Astro-Site mit Journal, Landingpages und Designer-Profilen, getrennt von der Next.js-Storefront des Shops. Neue Fakten- und Designer-Inhalte entstehen über eine Content-Automation in festem Takt. Für Antwortmaschinen ist diese Gliederung günstig: Designer erhalten eigene Profilseiten, die jeweils ein klar umrissenes Thema behandeln.
Weitere Arbeiten zeigt die Seite Referenzen.
Grenzen jeder Messung
Eine Messung bildet Stichproben ab, keine vollständige Sicht. Angemeldete Nutzer erhalten Antworten, die von ihrem bisherigen Gesprächsverlauf, gespeicherten Vorlieben oder ihrem Standort abhängen können; diese persönlichen Antworten sieht kein Messwerkzeug. Ebenso wenig erfasst sie Gespräche, in denen Ihr Unternehmen erst nach mehreren Rückfragen genannt wird. Eine Messung zeigt deshalb, wie ein System auf eine einzelne, neu gestellte Frage antwortet; diese Größe lässt sich von Messung zu Messung vergleichen. Wir berichten sie einschließlich der Fragen, bei denen sich nichts bewegt.
Zusammenarbeit über Entfernungen
e-companion sitzt in Oberasbach bei Nürnberg. Sitzt Ihr Unternehmen im übrigen Deutschland, in Österreich oder der Schweiz, läuft die Zusammenarbeit per Video und über gemeinsame Dokumente. Messergebnisse sehen Sie im Dashboard und im PDF-Bericht. Textentwürfe und Code-Änderungen durchlaufen vor der Veröffentlichung einen Freigabeschritt. Ansprechpartner ist Inhaber Maik Boche.
Den Begriff erklärt die Seite GEO-SEO, tiefer geht GEO im Detail. Welche Rolle KI im Suchmaschinenmarketing spielt, beschreibt KI-SEO. Für Unternehmen aus der Region gibt es die Seite GEO-Agentur Nürnberg. Ihren Fragenkatalog besprechen wir gern, über das Kontaktformular oder unter 0173 516 1038.