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B2B E-Commerce

Shopware vs. Magento: Migrationsstrategien für B2B-Relaunch

Wer im B2B-E-Commerce einen Plattformwechsel plant, steht vor komplexen Entscheidungen bei ERP-Integration und Datenmigration. Dieser Artikel zeigt, welche Migrationsstrategien für Shopware und Magento mittelständische Unternehmen sicher ans Ziel bringen.

Von Maik Boche

Shopware vs. Magento: Migrationsstrategien für B2B-Relaunch

Magento-1-Support endete im Juni 2020: Mehr als 40 evaluierte E-Commerce-Plattformen zeigen laut Digital Applied (2026), dass Shopware mit über 1.200 Migrationspartnern heute die meistgenannte Alternative für B2B-Relaunches mit ERP-Anbindung ist. Für mittelständische B2B-Händler, die noch auf Magento 1 oder Adobe Commerce betreiben, verschärft das fehlende Sicherheits-Update die Compliance-Risiken bei Zahlungsdiensten und Datenschutz täglich. Ein Plattformwechsel zu Shopware 6 erfordert strukturierte Datentransformation und ERP-Kopplung. Laut Marktdaten dauert ein Re-Platforming-Projekt im Schnitt neun Monate. Wer jetzt plant, sichert sich den Zeitpuffer für eine stabile Migration.

Shopware vs. Magento: Migrationsstrategien für B2B-Relaunch mit ERP-Anbindung und Datentransformation

Der Wechsel von Magento auf eine alternative E-Commerce-Plattform ist für viele mittelständische B2B-Händler keine Frage des Ob, sondern des Wann. Der Support für Magento 1 endete bereits im Juni 2020. Seitdem gibt es keine Sicherheitsupdates mehr, was direkte Konsequenzen für die Zahlungsdienstleister-Kompatibilität und die Datenschutz-Compliance hat. Wer noch auf Magento 1 betreibt, handelt in einem rechtlich und technisch riskanten Umfeld.


Marktüberblick: Wo stehen die Plattformen 2026?

Laut dem eCommerce Platform Comparison 2026 der Digital Applied Team wurden über 40 Plattformen anhand von acht Dimensionen bewertet, darunter Lizenzkosten, Hosting, Entwicklung, App-Ökosystem und internationale Skalierbarkeit. Shopify hält demnach einen Hosted-Platform-Anteil von 32 Prozent im Jahr 2026. 27 Prozent der Marken setzen auf Headless Commerce. Ein durchschnittliches Re-Platforming-Projekt dauert nach dieser Analyse neun Monate.

Für B2B-Entscheider im Mittelstand sind diese Kennzahlen relevant: Die Projektlaufzeit von neun Monaten muss bei der Budgetplanung, der ERP-Anbindung und der internen Ressourcenplanung berücksichtigt werden.


Shopware und Magento im direkten Vergleich

Beide Plattformen sind in einer Open-Source-Variante sowie in kommerziellen Editionen verfügbar. Magento wird als Adobe Commerce in der Bezahlversion angeboten und gilt als hochgradig skalierbar und anpassungsfähig. Shopware stammt ursprünglich aus Deutschland, bietet eine intuitive Oberfläche und ist in einer kostenlosen Open-Source-Version sowie in kostenpflichtigen Editionen mit erweitertem Funktionsumfang erhältlich.

Für B2B-Szenarien mit komplexen Preisstrukturen, Kundengruppen und ERP-Anbindungen sind beide Plattformen grundsätzlich geeignet. Die entscheidenden Unterschiede liegen in der Administrationsoberfläche, dem Partner-Ökosystem und dem Migrationsaufwand.


Praktische Implikationen für Entscheider

1. ERP-Anbindung frühzeitig in die Migrationsplanung integrieren

Eine Plattformmigration ist kein reines Frontend-Projekt. Datentransformationen zwischen dem bestehenden ERP-System und der neuen Plattform erfordern klare Schnittstellendefinitionen, Mapping-Logiken und Testphasen. Shopware verfügt über ein Netzwerk von über 1.200 Partnern, die Migrationsunterstützung anbieten, was die Auswahl spezialisierter Integrationspartner erleichtert.

2. Neun Monate Projektlaufzeit als Planungsgrundlage nutzen

Die durchschnittliche Projektlaufzeit von neun Monaten für Re-Platforming-Projekte (Digital Applied, 2026) sollte als Orientierungswert dienen, nicht als garantiertes Minimum. B2B-Projekte mit komplexen Katalogstrukturen, Kundengruppen und Mehrsprachigkeit verlängern die Laufzeit in der Praxis häufig.

3. Datenmigration strukturiert angehen

Der Transfer von Produktdaten, Kundendaten, Bestellhistorien und SEO-relevanten URLs ist einer der kritischsten Schritte. Eine fehlende oder fehlerhafte Datentransformation kann den Betrieb direkt nach dem Launch beeinträchtigen. Shopware stellt für Magento-Migrationen ein Whitepaper mit einer schrittweisen Checkliste bereit, das als Einstieg in die Projektstrukturierung genutzt werden kann.

4. Gesamtkostenrechnung nicht auf Lizenzkosten reduzieren

Laut Digital Applied (2026) umfasst die Gesamtkostenbetrachtung Lizenzgebühren, Zahlungsverarbeitung, App-Subscriptions, Hosting, Entwicklung, laufende Wartung sowie Theme- und Template-Lizenzierung. Der Listenpreis korreliert selten mit den tatsächlichen Gesamtkosten. Besonders bei Magento-zu-Shopware-Migrationen sollten Entwicklungs- und Anpassungskosten detailliert kalkuliert werden.


Wann ist eine Migration sinnvoll?

Für Betreiber, die noch auf Magento 1 aktiv sind, besteht unmittelbarer Handlungsbedarf: Keine Sicherheits-Patches, kein Weiterentwicklung, eingeschränkte Kompatibilität mit modernen Zahlungsdiensten. Für Magento 2- bzw. Adobe-Commerce-Nutzer ist die Entscheidung differenzierter und hängt von Skalierungszielen, Budgetrahmen und der vorhandenen Systemlandschaft ab.

Shopware positioniert sich dabei explizit als Migrationsziel und bietet neben dem Partnernetzwerk auch einen Magento Migration Assistant an.


Quellen

Häufige Fragen

Warum sollten mittelständische B2B-Händler jetzt eine Migration von Magento zu Shopware in Betracht ziehen?

Der Support für Magento 1 endete bereits im Juni 2020. Seitdem gibt es keine Sicherheitsupdates mehr, was direkte Auswirkungen auf die Zahlungsdienste und die Einhaltung von Datenschutzvorgaben hat. Für B2B-Unternehmen, die weiterhin auf Magento 1 betreiben, besteht damit ein konkretes Compliance-Risiko. Shopware 6 wird als zukunftssicheres und flexibles System positioniert, das speziell auf unterschiedliche Geschäftsmodelle ausgerichtet ist und von einem Netzwerk aus über 1.200 Partnern unterstützt wird.

Welche Plattform eignet sich besser für komplexe B2B-Anforderungen: Shopware oder Magento?

Beide Plattformen sind grundsätzlich für B2B-Szenarien geeignet, unterscheiden sich jedoch im Ansatz. Magento, in der kostenpflichtigen Variante als Adobe Commerce verfügbar, ist bekannt für hohe Flexibilität, umfangreiche Funktionalität und ausgeprägte Skalierbarkeit bei komplexen Anforderungen. Shopware überzeugt mit einer intuitiven Bedienoberfläche und einer modernen, anpassungsfähigen Architektur. Für Unternehmen, die eine schnelle Markteinführung priorisieren, kann Shopware Vorteile bieten, während Magento bei hochgradig individualisierten Lösungen punktet.

Wie lange dauert ein typisches Re-Platforming-Projekt, und was sollten Entscheider bei der Planung beachten?

Laut dem eCommerce Platform Comparison 2026 beträgt die durchschnittliche Projektlaufzeit für eine Re-Platforming-Migration neun Monate. Bei der Bewertung sind acht Dimensionen relevant, darunter Lizenzkosten, Zahlungsabwicklung, App-Subscriptions, Hosting, Entwicklungsaufwand, laufende Wartung und Template-Lizenzierung. Entscheider sollten beachten, dass der Listenpreis einer Plattform selten mit den tatsächlichen Gesamtkosten korreliert. Eine strukturierte Checkliste, wie sie etwa Shopware im Rahmen eines Migrations-Whitepapers bereitstellt, hilft bei der schrittweisen Vorbereitung.

Welche Rolle spielt die ERP-Anbindung bei einer Migration von Magento zu Shopware?

Die ERP-Integration ist ein zentraler Faktor bei jedem B2B-Relaunch, da Produktdaten, Preisstrukturen und Kundenkonten verlustfrei überführt und mit dem neuen System synchronisiert werden müssen. Shopware 6 ist auf flexible Systemarchitekturen ausgelegt und unterstützt über sein Partnernetzwerk mit über 1.200 Agenturen die technische Umsetzung komplexer Schnittstellen. Bei der Datentransformation sollten Entscheider frühzeitig klären, welche Datenstrukturen aus dem bestehenden Magento-System übernommen werden und wie die Datenkonsistenz während der Migrationsphase sichergestellt wird.

Wie verbreitet ist Headless Commerce, und ist das für einen B2B-Relaunch relevant?

Laut dem eCommerce Platform Comparison 2026 betreiben derzeit 27 Prozent der bewerteten Marken Commerce im Headless-Ansatz. Für B2B-Unternehmen mit komplexen Frontend-Anforderungen oder bestehenden ERP- und PIM-Systemen kann eine Headless-Architektur sinnvoll sein, da sie eine klare Trennung von Frontend und Backend ermöglicht. Sowohl Shopware als auch Magento unterstützen headless Szenarien. Die Entscheidung sollte jedoch auf Basis der internen Entwicklungskapazitäten und der langfristigen Systemstrategie getroffen werden, nicht allein auf Basis eines Markttrends.


Dieser Artikel wurde von einem KI-System automatisiert erstellt. Kennzeichnung gemäß Art. 50 der EU-KI-Verordnung.